Chronologie des Haushamer Bergbaus
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Wappenbeschreibung, Heraldik | |
| Bergbaugeschichte Hausham Ausdruck als PDF-Datei | ||
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Der Kohlenbergbau des bayerischen Oberlandes (Raum Hausham, Miesbach. Au, Marienstein) läßt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Von 1860 1966 wurden in Hausham 25 Millionen Tonnen Pechkohle gefördert. |
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| Rammgerätantrieb, Grundstrecke | ||
| 1849 | Erwerb der Mehrheit an der Gesellschaft durch Alexander Ritter von Schöller, Inhaber des Bankhauses Schöller, Wien. | |
| 1860 | Aufschluß des Südflügels der Haushamer Kohlenmulde - Geburtsstunde des Haushamer Kohlenbergbaus. | |
| 1861 | Eröffnung der Eisenbahn Holzkirchen Miesbach. | |
| 1869 |
Eröffnung der Eisenbahn Miesbach - Hausham - Schliersee. Hierdurch werden die Kohlentransportprobleme gelöst. |
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| 1870 |
Gründung der „Oberbayerischen Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau Miesbach". |
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| 1871 |
Abteufen des "König-Ludwig-Schachtes" bis auf die Leitzach-Sohle und 1877-1878 Abteufen dieses Schachtes bis auf 256 Meter (Auer-Sohle). |
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| 1880 | Die Gesamtauffahrung der Haushamer Strecken beträgt bereits 14563m. | |
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| Pferdeförderung im Bergwerk Hausham. | ||
| 1884-1888 | Abteufen des „Schöller-Schachtes". Teufe 525 Meter. | |
| 1889 |
Durchschlag des „Auer-Erbstollens" (Wasserlösungsstollen). |
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Der zum Durchschlag des Auer Erbstollen gestiftete Pokal. |
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| 1892 | am 8. Juni werden bei einem Gebirgsschlag 12 Bergleute verschüttet. Alle Bergleute können lebendig geborgen werden. | |
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Gruppenbild (1) der ehemals verschütteten Bergleute. |
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| 1896 | Abteufen des „Rohr-Schachtes". Teufe 250 Meter. | |
| 1903-1907 |
Abteufen des „Klenzeschachtes". Teufe 714 Meter. |
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| 1903 |
Die erste Kohlenaufbereitung wird am Bahnhofsgelände erbaut. |
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| 1921 | Bei einen Grubenbrand kommen sieben Bergleute ums Leben. | |
| 1934 | Dr. mont. Franz Langecker wird Bergwerksdirektor in Hausham. | |
| 1934-1936 | Umbau bzw. Neugestaltung des gesamten Übertagebetriebes einschließlich des Förderturms am Klenzeschacht (Betonförderturm), welcher in Zukunft als Hauptförderschacht dienen sollte. Beginn der Umgestaltung und Modernisierung des Untertagebetriebes (Strebbau, Konzentration der Abbaubetriebspunkte usw.). | |
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| Klenzeschachtanlage, links die Kohleaufbereitung. | ||
| 1945 | die Nettoförderung wird nach dem 2. Weltkrieg (1939 1945) auf rund 450 000 t pro Jahr gesteigert. |
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| Kohleabbau mit Presslufthammer im engen Flöz. | ||
| 1953 |
nach dem Tod von Dr. Franz Langecker übernimmt Dr. mont. Ekhard Böhm, am 2.11., als Berwerksdirektor, die Leitung des Haushamer Bergwerks. |
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| 1958 | die Vorbereitungsarbeiten zur Mechanisierung des Haushamer Bergwerks sind in vollem Gange. Am 16.10. wird das erste Rammgerät erfolgreich getestet. | |
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| Antrieb einesRammgerätes auf der Kopfstrecke. Inbetriebnahme am 16.10.1958. | ||
| 1959 | die europäische Kohlenkrise zwingt das oberbayerische Kohlenrevier zu weiteren Rationalisierungs- und Mechanisierungsmassnahmen. Neben eines zweiten Rammgerätes wird nun, in der Grube Hausham, auch eine Reisshakenhobelanlage eingesetzt. | |
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| Reisshakenhobel mit Panzerförderer. Ab dem 30.4.1959 in Hausham im Einsatz. | ||
| 1966 |
Am 31.3. wird, nach 106jähriger Betriebsdauer, die letzte Förderschicht auf der Grube Hausham verfahren. |
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| Die letzten, mit Kohle beladenen Hunte, werden in Hausham gefördert. | ||
| Was ist vom Bergbau geblieben? | ||
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Die Errichtung eines Bergbaumuseums in Hausham wurde im Jahr 1977/78 durch Initiative des damaligen Haushamer Bürgermeisters Anton Weilmaier und des Markscheider - Obersteigers Rudolf Hackner mit der Erstellung der Förderstrecke im Kellerraum des Haushamer Rathauses begonnen. Nach einer längeren Unterbrechung der Arbeiten und dem Tod des Bürgermeisters wurde am 24.3.1982 von Rudolf Hackner ein Verein zur Errichtung und Erhaltung des Bergbaumuseums gegründet. Mit außerordentlicher Unterstützung der Gemeinde Hausham bzw. des Bürgermeisters Arnfried Färber konnte Rudolf Hackner mit zahlreichen Helfern des Vereins und Exponatbeiträgen aus der Haushamer Bevölkerung das Museum in der heutigen Form einrichten, so daß am 11.9.1982 gleichzeitig mit dem l00 jährigen Bestandsjubiläum des Bergmannsvereins „St. Barbara" dasselbe eröffnet werden konnte. Allen Beteiligten an der Errichtung des Bergbaumuseums sei an dieser Stelle herzlicher Dank gesagt. |
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Bergbaumuseum Hausham im Kellergeschoß des Haushamer Rathauses. |
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Der in Stahlbetonbauweise, 1934, errichtete Förderturm des Klenzeschachtes. |
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Quellen: - Literatur: - Bilder:
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